93. Generalversammlung . 21.03.2018

Bericht

Erstmals fand heuer die Generalversammlung im gut besuchten Foyer der Kulturbühne AMBACH statt. Neben den zahlreich erschienen Mitgliedern und Ehrenmitgliedern konnte der Obmann Dr. Wilfried Müller Bürgermeister Christian Loacker, Altbürgermeister Landtagsabgeordneten Werner Huber, die Geschäftsführerin des Landesverbandes Hauskrankenpflege, Frau Gaby Wirth, die Obfrau der ARGE MOHI Frau Kitty Hertnagel, die Case und Caremanagerin Frau Gerda Kauer ,die Pflegeleitung der Häuser der Generationen, Frau Simone Fleisch sowie den Referenten des Abends, Herrn Prim. Dr. Albert Lingg begrüßen. In kurzer Stille wurde der im Jahre 2017 verstorbenen 70 Vereinsmitglieder gedacht. Nach den Berichten der Pflegeleitung DGKS Juliane Moser, der Koordinatorin des MOHI, DGKS Margret Pacher und DGKS Sabine Meyer für die Ambulante Gerontopsychiatrische Pflege wurde anhand eines Fallbeispiels die notwendige und gut funktionierende Zusammenarbeit dieser drei Einrichtungen eindrücklich unter Beweis gestellt. Von den 7 Mitarbeitern der HKP wurden 265 Personen betreut, von 49 MOHI Helferinnen und Helfern wurden 115 Personen unterstützt, 27 Klienten aus der Kummenbergregion wurden von der Ambulanten Gerontopsychiatrischen Pflege betreut. Der Verein HKP zählt aktuell 1852 Mitglieder. Der Obmann wünscht sich, dass jeder Haushalt in Götzis Mitglied sein sollte. Nach dem ausführlichen und sehr genauen Bericht der Kassierin, Frau Jutta Oberhauser und dem positiven Bericht der Rechnungsprüfer wurde die Vereinsleitung entlastet. Dr. Ulrich Tumler wurde nach dem Rücktritt der bisherigen Obmannstellvertreterin Frau Dr. Jessica Miller einstimmig zum Nachfolger gewählt. Bevor die Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf € 33,00 ab dem Jahre 2019 beschlossen wurde, richtete der Obmann einen eindringlichen Appell an die anwesenden Vertreter der Politik, die ambulante Betreuung und Versorgung kranker und hilfsbedürftiger Menschen in Götzis noch mehr zu unterstützen. Er betonte, dass dies nach wie vor die kostengünstigste ist. Für den unermüdlichen Einsatz wurde dem ganzen Team der HKP, MOHI und der AGP recht herzlich gedankt. 20 Jahre ist Frau DGKS Margret Pacher als Koordinatorin des MOHI tätig. Für ihren unermüdlichen Einsatz bekam sie Dank und kräftigen Applaus. Mit Dankesworten der Geschäftsleitung des Landesverbandes, der Obfrau der ARGE MOHI sowie den politischen Vertretern mit der Zusage für die nötige Unterstützung der Vereinsarbeit endete der protokollarische Teil der Versammlung. Im Anschluss referierte Prim. Dr. Albert Lingg in bekannt bewährter und verständlicher Art zum Thema "Depression im Alter". Nach Beantwortung von Publikumsfragen klang der Abend in kleinen Gesprächsrunden aus.

Angehörigenabend

Bericht

Am 01.02.2018 war wieder der Start der Angehörigengruppe in den Räumlichkeiten der Hauskrankenpflege Götzis. Dabei hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, in einen regen Austausch über ihre unterschiedlichen Pflegesituationen zu treten. Nach einer Information und Demonstration über die Anwendung von Ölkompressen und Heilwollwickel durften sich alle selbst eigene Ölkompressen herstellen. Die TeilnehmerInnen waren über diese Aktivität sehr erfreut. Sie unterstützten sich gegenseitig bei der Herstellung des Wickels. Insgesamt war es eine äußerst kommunikative und gelungene Veranstaltung.


Der nächste Angehörigenabend wird auf den 05.04.2018 von 19.00 bis 21.00 Uhr festgelegt.

(Die Abende finden jeden 2. Monat am ersten Donnerstag statt)


DGKS Ursula Netzer-Krautsieder

PLH Ender Ingrid

DGKS Sabine Meyer

Sterben zuhause

Videoclip der Hospiz Österreich. Reinschauen lohnt sich.


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Refresherkurs

Notfälle im häuslichen Umfeld – Kurs des Personals der Krankenpflegevereine der Kummenbergregion

Am 07.11.2017 trafen sich die Pflegepersonen der Krankenpflegevereine der Kummenbergregion (KPV Altach, KPV Mäder, KPV Koblach, HKP Götzis) in den Räumlichkeiten des „Haus Koblach“ zur Auffrischung der ersten Hilfemaßnahmen. Dipl. Pfleger Hr. Gartner Christian führte als Vortragender mit viel Engagement durch die Schwerpunktthemen (Reanimation zu Hause, Verhalten bei Verschlucken durch den Heimlich Handgriff und Verhalten bei Rauchgasvergiftung und Suizid). Die Pflegepersonen hatten im Rahmen dieser Veranstaltung die Möglichkeit, das theoretische Wissen an Trainingspuppen praktisch umzusetzen. Für die Pflegepersonen in der Hauskrankenpflege treten Notfälle zu Hause zwar nicht sehr oft ein, können aber sehr unerwartet rasches Einschätzungsvermögen und Handeln von den Pflegepersonen abverlangen. So kann ein Patient beispielsweise plötzlich beim WC Gang bewusstlos werden oder ein vermeintlicher Sturz stellt sich als Herz-Kreislaufnotfall dar. Für die Pflegepersonen sind solche Situationen herausfordernd, da zu Hause nur geringe Hilfsmittel vorhanden sind und weil sie im ersten Moment meistens alleine vor Ort sind. Von den Pflegepersonen wird dann ein gutes Selbstmanagement und eine schnelle Umsetzung der ersten Hilfemaßnahmen gefordert.

Neue Patientenliege

Neuanschaffung

Patientenliege

Die Hauskrankenpflege Götzis erfreut sich erhöhter Leistungsnachweise im Wundmanagement. Viele Patienten werden über die Hausärzte zu uns in die Sprechstunde geschickt, um die Wundversorgung von unserer ausgebildeten Wundmanagerin PL DGKS Juliane Moser und ihrem Team zu gewährleisten. Um die Wartezeiten der Patienten zu minimieren war es uns durch Sachspenden von Mitgliedern möglich eine neue Behandlungsliege anzuschaffen. Wir freuen uns sehr darüber, da es unseren Arbeitsablauf enorm erleichtert.


Wir möchten uns recht herzlich bei allen Spendern bedanken!

DGKS Juliane Moser

DGKS Juliane Moser

Ausbildung zur zertifizierten Pflegemanagerin

Nach 1 1/2 jähriger Ausbildung konnte Juliane Moser, seit 2014 Pflegeleiterin der Hasukrankenpflege Götzis, den berufsbegleitenden Universitätslehrgang zur zertifizierten Pflegemanagerin erfolgreich abschliessen. Diese Weiterbildung hat sie beruflich und persönlich in ihrer Entwicklung gefördert, da Personalführung ein sozialer Prozess ist. Durch ihre Abschlussarbeit „Veränderung in der Teamentwicklung“ konnte sie vieles darüber lernen, wie sich Menschen in Veränderungen und Konfliktsituationen verhalten.


„Wissbegier ist eines der beständigsten und sichersten Merkmale eines lebendigen Geistes“

Samuel Johnson


Wir gratulieren recht herzlich und wünschen weiterhin viel Freude und Erfolg bei ihrer Arbeit.

DGKS Ursula Netzer-Krautsieder

DGKS Ursula Netzer-Krautsieder

Ausbildung in Rhythmischer Einreibung und Rhythmischer Massage 

Die an Anthroposophischer Krankenpflege interessierte Krankenschwester konnte nun nach fünfjähriger zeitintensiver, mit jährlich mehreren Fortbildungswochen verbundene Ausbildung in Rhythmischer Einreibung und Rhythmischer Massage an der Carus Akademie in Hamburg erfolgreich abschliessen. Die Inhalte der Fortbildung waren nicht nur interessant und bereichernd, sondern bedeuteten auch einen Zugang zu einem ganzheitlichen, aber auch differenzierten Menschenbild. Ihre Erfahrungen lassen sich wirkungsvoll bei der täglichen Arbeit in der Pflege umsetzen. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Je nach Bedarf können Rhythmische Einreibungen durchblutungsfördernd, erwärmend oder schmerzlindernd wirken. Angstzustände lassen sich beruhigen, die Harmonisierung der Atmung und Lösung von Verspannungen können gefördert werden. Faszinierend war für sie auch, wie man nur mit bestimmten Grifftechniken bereits eine Linderung erreichen kann. In der täglichen Arbeit kann sie nun ihr theoretisches Fachwissen zum Wohle der Patienten anwenden.


Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg bei der Arbeit.

DGKS Monika Staffler

DGKS Monika Staffler

Pensionierung

Frau Staffler konnte im Jahre 1977 ihre Ausbildung zur DGKS erfolgreich abschliessen, arbeitete im Anschluss daran fünf Jahre im LKH Feldkirch. Nach Zeiten der Fürsorge für ihre Familie mit zwei Kindern arbeitete sie dann von 1991 bis 2000 in der Arztpraxis von Dr. Berchtold in Götzis. Ihre berufliche Vorliebe galt jedoch der Pflege, Begleitung und Betreuung kranker und hilfsbedürftiger Menschen im ambulanten Bereich. Vom Jahre 2000 bis zu ihrem wohlverdienten Pensionsantritt im Juli 2017 war sie mit ihrem Wissen und ihrer aufmunternden Ausstrahlung im Dienste der Hauskrankenpflege Götzis erfolgreich tätig.


Wir wünschen ihr nun vor allem Gesundheit, Zeit für ihre Familie, Hobbys, Pflege von Freundschaften sowie die nötige Zeit zur Erholung und Entspannung.